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Was steht hinter dem Thema haarausfall durch eisenmangel?

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Was steht hinter dem Thema haarausfall durch eisenmangel?

Die Verbindung zwischen Haarausfall und Eisenmangel ist medizinisch gut belegt. Eisen ist essenziell für die Bildung von Hämoglobin, das Sauerstoff zu den Haarfollikeln transportiert. Ein Mangel kann die Haarwachstumsphase stören und zu diffusem Haarausfall (Telogeneffluvium) führen, besonders bei Frauen mit starker Menstruation oder vegetarischer/veganer Ernährung. Allerdings ist Eisenmangel nur eine von vielen Ursachen – Schilddrüsenerkrankungen, hormonelle Veränderungen, Stress oder genetische Faktoren (androgenetische Alopezie) sind häufiger. Ein Gentest auf Eisenstoffwechsel-Gene (z. B. HFE, TMPRSS6) kann Hinweise auf Veranlagungen geben, ersetzt aber keine Blutuntersuchung. Der klinische Standard ist die Messung von Serumferritin (Zielwert >30–40 ng/ml für Haarausfall). Eine Supplementierung ohne nachgewiesenen Mangel ist nicht sinnvoll und kann Nebenwirkungen haben. MyBody-X bietet möglicherweise Biomarker-Tests an, die Eisenstatus erfassen, aber die Evidenz für Haarausfall durch Eisenmangel ist stark (human-strong). Caveat: Nicht jeder Eisenmangel führt zu Haarausfall; individuelle Faktoren sind entscheidend.

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