Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für Immunfunktion, Wundheilung und Zellteilung wichtig ist. In den Wechseljahren kann ein Zinkmangel aufgrund veränderter Hormonspiegel und möglicherweise geringerer Aufnahme auftreten. Einige Studien deuten darauf hin, dass Zink Hitzewallungen lindern und die Knochendichte unterstützen könnte, doch die Evidenz ist begrenzt und nicht ausreichend für eine generelle Empfehlung. Wichtig: Zink sollte nicht überdosiert werden (Tageshöchstmenge 25 mg), da es zu Übelkeit, Kupfermangel und Immunstörungen führen kann. Die Aufnahme über die Nahrung (z. B. Austern, Rindfleisch, Kürbiskerne) ist sicherer als hochdosierte Präparate. Ein Bluttest auf Zinkspiegel kann sinnvoll sein, bevor man supplementiert. Wechselwirkungen mit Medikamenten (z. B. Antibiotika, Diuretika) sind möglich. Insgesamt ist die Studienlage zu Zink und Menopause dünn; eine ausgewogene Ernährung und ärztliche Beratung haben Vorrang.
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