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Wie hängen hsCRP und weight loss zusammen?

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Wie hängen hsCRP und weight loss zusammen?

HsCRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein etablierter Marker für systemische Entzündungen. Übergewicht, insbesondere viszerales Fettgewebe, produziert entzündungsfördernde Zytokine (z. B. IL-6), die die hepatische CRP-Synthese steigern. Zahlreiche Studien belegen, dass eine moderate Gewichtsabnahme (5–10 % des Ausgangsgewichts) durch kalorienreduzierte Ernährung oder bariatrische Chirurgie zu einer signifikanten Senkung des hsCRP-Spiegels führt. Die Effektstärke ist moderat, aber klinisch relevant – ein hsCRP unter 1 mg/L gilt als niedriges kardiovaskuläres Risiko. Allerdings variiert die individuelle Response: Genetik, Ausgangsentzündung und Zusammensetzung der Gewichtsabnahme (Fett vs. Muskel) spielen eine Rolle. Die Evidenz stammt aus randomisierten kontrollierten Studien und Metaanalysen, daher ist die Aussagekraft hoch. Caveat: hsCRP ist kein direkter Fettverbrennungsmarker, sondern ein Entzündungsparameter. Eine isolierte Senkung ohne Gewichtsverlust (z. B. durch Statine) hat ebenfalls kardioprotektive Effekte. Für die Praxis bedeutet das: Gewichtsreduktion ist ein effektiver Weg, um hsCRP zu senken, aber nicht der einzige. Ein DNA-Test auf Entzündungsgene (z. B. IL-6, TNF-α) kann individuelle Risiken aufzeigen, ersetzt aber keine Lebensstiländerung.

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