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MyBody-X Perspektive: Magnesium Basis

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MyBody-X Perspektive: Magnesium Basis

MyBody-X kann genetische Varianten in Magnesium-Transportgenen wie TRPM6, SLC41A1 und CNNM2 analysieren. Diese SNPs sind mit leichten Unterschieden im Serum-Magnesiumspiegel assoziiert, jedoch erklären sie nur einen kleinen Teil der Varianz (typischerweise <2 %). Die Evidenz basiert überwiegend auf populationsgenetischen Studien (GWAS) und mechanistischen Modellen; randomisierte kontrollierte Studien, die einen Nutzen einer genotypbasierten Magnesiumsupplementierung belegen, fehlen. Ein normaler Blutspiegel ist aussagekräftiger als jedes genetische Profil. Zudem können Medikamente wie Protonenpumpenhemmer oder Diuretika den Magnesiumhaushalt stärker beeinflussen als die Genetik. MyBody-X weist explizit darauf hin, dass der Test keine medizinische Diagnose ersetzt. Bei Verdacht auf Magnesiummangel (Müdigkeit, Muskelkrämpfe) ist ein Arztbesuch mit Blutbild sinnvoll. Hohe Dosen Magnesium (z. B. >350 mg/Tag als Supplement) können Durchfall und Wechselwirkungen mit Antibiotika oder Blutdrucksenkern verursachen. Fazit: Die genetische Perspektive ist ergänzend, aber nicht klinisch entscheidend.

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