Myths vs Facts: IgG Unverträglichkeitstest und Blutzucker
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TIKKI Wissensantwort
Mythen vs. Fakten: IgG-Test und Blutzucker Der IgG-Test (Immunglobulin G) wird oft als „Lebensmittelunverträglichkeitstest“ vermarktet. Tatsächlich misst er aber nur IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel – ein normaler Immunantwort, die auf Exposition hinweist, nicht auf Unverträglichkeit. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und andere Fachgesellschaften raten von IgG-Tests zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ab, da sie nicht evidenzbasiert sind. Bezüglich Blutzucker: Es gibt keine wissenschaftlich belegte Verbindung zwischen IgG-Reaktionen und Blutzuckerspiegeln. Blutzucker wird primär durch Kohlenhydrataufnahme, Insulinempfindlichkeit und Hormone reguliert. Ein IgG-Test kann keine Blutzuckerprobleme wie Diabetes oder Hypoglykämie erkennen oder behandeln. Wer seinen Blutzucker optimieren möchte, sollte auf validierte Methoden wie kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) oder HbA1c-Messungen setzen, nicht auf IgG-Tests. Fazit: IgG-Tests sind für Blutzuckerfragen irrelevant und wissenschaftlich umstritten. Sie gehören eher in den Bereich Marketing als in die evidenzbasierte Medizin.
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