Magnesium ist ein essenzielles Mineral, das an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist, darunter Energieproduktion, Muskel- und Nervenfunktion. Ein Mangel kann tatsächlich Müdigkeit und Schwäche verursachen. Allerdings ist die Evidenz für eine generelle Supplementierung bei Fatigue ohne nachgewiesenen Mangel schwach. Die meisten Menschen in westlichen Ländern haben keine klinisch relevante Magnesiumunterversorgung. Studien zeigen nur bei Personen mit niedrigen Magnesiumspiegeln eine Verbesserung der Erschöpfung. Zudem kann eine Überdosierung (v. a. aus Nahrungsergänzungsmitteln) zu Durchfall, Übelkeit und in seltenen Fällen zu Herzrhythmusstörungen führen. Ein Bluttest (Serum-Magnesium) gibt nur groben Aufschluss; der intrazelluläre Status ist schwer zu messen. Daher ist Magnesium bei Fatigue nicht pauschal sinnvoll. Sinnvoller ist eine Abklärung der Ursachen (Eisenmangel, Schilddrüse, Schlaf, Stress) und ggf. eine gezielte Supplementierung nach ärztlicher Beratung. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Studien zu Magnesium und Fatigue, daher basiert diese Antwort auf allgemeinem physiologischem Wissen und Leitlinien. Evidenz: unklar.
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