Mythen und Fakten zu IgE-Allergietests in den Wechseljahren: Ein IgE-Test misst spezifische Antikörper gegen Allergene (Typ-I-Allergie). Mythos: Die Menopause verursache neue Allergien, die man mit einem IgE-Test erkennen müsse. Fakt: Die Menopause selbst löst keine IgE-vermittelten Allergien aus. Allerdings können hormonelle Schwankungen bestehende Allergiesymptome verstärken oder abschwächen, z. B. durch Einfluss auf Histaminfreisetzung oder Schleimhautdurchlässigkeit. Ein IgE-Test ist dann sinnvoll, wenn konkrete allergische Symptome (Niesen, Juckreiz, Nesselsucht) auftreten – nicht aber bei typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Viele Anbieter vermarkten IgE-Tests als „Wechseljahres-Check“, was wissenschaftlich nicht haltbar ist. Die Evidenz für einen Zusammenhang zwischen IgE-Werten und Menopause ist schwach. Lassen Sie sich bei Symptomen ärztlich beraten, statt auf Selbsttests zu vertrauen.
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