Cortisol und Haut hängen über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA) zusammen. Chronisch erhöhtes Cortisol kann die Hautbarriere schwächen, Entzündungen fördern und die Talgproduktion steigern – ein Faktor bei Akne. Zudem hemmt Cortisol die Kollagensynthese, was vorzeitige Hautalterung begünstigt. Consumer-Tests (Speichel, DNA) messen oft nur einen Moment oder kleine genetische Effekte in Genen wie NR3C1 oder HSD11B1. Die Evidenz für eine personalisierte Hautpflege allein aus diesen Tests ist schwach. Wichtiger sind Schlafqualität, Stressmanagement und eine entzündungshemmende Ernährung. Ein Arzt sollte bei Hautproblemen immer organische Ursachen (z. B. Cushing-Syndrom) ausschließen. Die Tests liefern keine Diagnose.
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