Als Sportler mit Müdigkeitssymptomen sind bestimmte Blutwerte besonders relevant. Die MyBody-X-DNA-Tests können genetische Prädispositionen aufdecken, z. B. den FUT2-Varianten (rs601338), der die Vitamin-B12-Aufnahme beeinträchtigen kann, oder den PPARGC1A-Varianten (rs8192678), der mit einer geringeren aeroben Kapazität assoziiert ist. Allerdings sind diese genetischen Hinweise nicht ausreichend, um einen Mangel zu diagnostizieren. Klinische Blutuntersuchungen auf Ferritin, Vitamin B12, Vitamin D, TSH und Selen sind notwendig. Die Evidenz für Selen basiert auf einer human-observationalen Studie (PMID:25988760), die einen Zusammenhang mit Müdigkeit nahelegt. Für B12 und Eisen gibt es starke klinische Evidenz, aber die genetische Komponente ist moderat. Vorsicht: Ein DNA-Test allein ersetzt keine ärztliche Abklärung. Die Evidenz insgesamt ist gemischt – teils human-strong, teils GWAS-basiert. Empfehlung: Lassen Sie Ihre Werte ärztlich überprüfen, bevor Sie Supplemente einnehmen.
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