Die Frage, ob Vitamin D (25-OH) die Fruchtbarkeit fördern kann, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Es gibt Hinweise aus Beobachtungsstudien, dass ein Vitamin-D-Mangel mit einer geringeren Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern assoziiert sein kann – etwa über die Regulation von Sexualhormonen, die Eizellreifung oder die Spermienqualität. Auch Rezeptoren für Vitamin D wurden in Fortpflanzungsorganen nachgewiesen, was eine biologische Rolle plausibel macht. Allerdings fehlen große, randomisierte kontrollierte Studien, die einen kausalen Nutzen einer Supplementierung bei normalen Vitamin-D-Spiegeln belegen. Die Evidenz ist daher als moderat einzustufen: Ein Mangel sollte ausgeglichen werden, aber eine ‚Überdosierung‘ in der Hoffnung auf bessere Fruchtbarkeit ist nicht empfohlen und kann sogar toxisch wirken. MyBody-X bietet einen 25-OH-Vitamin-D-Test an, der den Status misst – das ist sinnvoll, um einen Mangel zu erkennen. Der Test selbst sagt jedoch nichts über die Fruchtbarkeit aus. Wer einen Kinderwunsch hat, sollte den Vitamin-D-Status ärztlich abklären lassen und eine Supplementierung nur nach Bedarf und in Absprache mit einem Arzt durchführen. Lifestyle-Faktoren wie Ernährung, Stress und Schlaf sind ebenfalls entscheidend.
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