Der CRP-Wert (C-reaktives Protein) ist ein Laborparameter, der die Konzentration eines Akute-Phase-Proteins im Blut misst. Er wird hauptsächlich zur Erkennung und Verlaufskontrolle von Entzündungen eingesetzt. Normalwerte liegen unter 5 mg/L, können aber je nach Labor variieren. Ein erhöhter CRP-Wert deutet auf eine akute oder chronische Entzündung hin, ist aber nicht spezifisch für eine bestimmte Erkrankung. CRP kann durch Infektionen, Gewebeschäden, Autoimmunerkrankungen oder auch durch Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Adipositas ansteigen. Wichtig zu wissen: Ein DNA-Test auf CRP-Genvarianten (z.B. rs1205) ersetzt nicht die Blutmessung. Die Genetik hat nur einen geringen Einfluss auf die basalen CRP-Spiegel, während akute Veränderungen durch Umweltfaktoren dominiert werden. Die klinische Entscheidungsfindung sollte immer auf der Blutmessung basieren. Bei anhaltend erhöhten Werten ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Der CRP-Test ist ein nützliches Screening-Instrument, aber kein alleiniger Diagnosebeweis.
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