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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Blutwerte sind relevant?

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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Blutwerte sind relevant?

Haarausfall durch Eisenmangel (telogenes Effluvium) bessert sich in der Regel, sobald die Eisenreserven wieder aufgefüllt sind. Die Dauer ist individuell: Nach Normalisierung der Blutwerte kann es 2–6 Monate dauern, bis der Haarausfall stoppt und neues Haar nachwächst. Entscheidende Blutwerte sind: Ferritin (Speichereisen) – ein Wert >30–40 ng/ml wird oft als Minimum für Haarwachstum angesehen, viele Experten empfehlen >70 ng/ml; Hämoglobin (Hb) – zeigt eine Anämie an; Serum-Eisen, Transferrinsättigung (Ziel 20–35 %) und totales Eisenbindungsvermögen (TIBC). Auch ein normales Hb schließt einen Eisenmangel nicht aus, da die Haarfollikel empfindlicher auf niedrige Speicher reagieren. Wichtig: Andere Ursachen (Schilddrüse, Hormone, Stress) sollten ausgeschlossen werden. Die Einnahme von Eisenpräparaten sollte ärztlich begleitet werden, da Überdosierung schädlich ist. Evidenz: human-moderate – der Zusammenhang ist gut belegt, die genauen Zielwerte und Zeitverläufe basieren jedoch auf klinischer Erfahrung und nicht auf großen RCTs.

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