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Welche Rolle spielt IgG für Sport?

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Welche Rolle spielt IgG für Sport?

IgG (Immunglobulin G) ist ein zentraler Antikörper des adaptiven Immunsystems und spielt eine Rolle bei der Abwehr von Infektionen sowie bei der Immunantwort auf wiederholte Antigenkontakte. Im Sportkontext wird IgG gelegentlich mit zwei Themen verbunden: erstens mit der Immunüberwachung bei Übertraining – chronisch hohe körperliche Belastung kann die Immunkompetenz beeinträchtigen, was sich in veränderten IgG-Spiegeln äußern kann. Zweitens wird IgG (insbesondere IgG4) in kommerziellen Nahrungsmittelunverträglichkeitstests vermessen, die oft als Grundlage für Eliminationsdiäten zur Leistungssteigerung beworben werden. Die wissenschaftliche Evidenz hierfür ist jedoch schwach: IgG gegen Nahrungsmittel zeigt meist nur eine normale Immunexposition an, keine echte Unverträglichkeit. Randomisierte kontrollierte Studien belegen keinen klaren Leistungsvorteil durch IgG-basierte Diäten bei Sportlern. Die Messung von IgG-Subklassen kann im Rahmen einer sportmedizinischen Betreuung sinnvoll sein, um Infektanfälligkeit oder Regenerationsdefizite zu beurteilen, aber als alleiniger Biomarker für Ernährungsoptimierung ist sie nicht ausreichend validiert. MyBody-X-Tests, die IgG analysieren, sollten daher kritisch betrachtet werden: Sie liefern mechanistische Hinweise, aber keine klinisch gesicherten Handlungsempfehlungen. Evidenzgrad: mechanistisch/marketing. Quellen: keine spezifischen PMIDs im Kontext.

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