Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA, ALA) sind essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie unterstützen Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gehirnfunktion und Immunsystem. Die Umwandlung von pflanzlicher ALA in die aktiven Formen EPA/DHA ist genetisch beeinflusst, insbesondere durch Varianten im FADS1-Gen (z. B. rs174546). Träger der T-Allele haben eine geringere Umwandlungsrate, was die Bioverfügbarkeit von langkettigen Omega-3-Fettsäuren reduzieren kann. Allerdings ist der Effekt klein; Ernährung und Lebensstil dominieren. Heim-DNS-Tests können solche Varianten identifizieren, liefern aber keine klinische Diagnose. Die Evidenz für die genetische Assoziation stammt aus GWAS-Studien, die moderate Effekte zeigen. Eine ausreichende Zufuhr über fetten Fisch oder Algenöl bleibt für alle empfehlenswert, unabhängig vom Genotyp. Die Tests sind als Orientierungshilfe zu verstehen, nicht als medizinische Notwendigkeit.
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