Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen im Körper. Für Sportler ist ein optimaler Ferritinspiegel entscheidend, da Eisen für den Sauerstofftransport (Hämoglobin) und die Energieproduktion in den Mitochondrien benötigt wird. Ein niedriger Ferritinwert (Eisenmangel) kann zu Müdigkeit, verminderter Ausdauer und Leistungseinbußen führen, insbesondere bei Ausdauersportlern. Auch subklinischer Eisenmangel ohne Anämie kann die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Ein zu hoher Ferritinwert kann auf Eisenüberladung hindeuten, die oxidativen Stress fördert und langfristig schädlich ist. Die Bestimmung von Ferritin im Blut ist daher ein wichtiger Biomarker für die sportliche Gesundheit. Allerdings ist Ferritin auch ein Akute-Phase-Protein; Entzündungen können den Wert verfälschen. Daher sollte Ferritin immer zusammen mit CRP und Transferrin interpretiert werden. Die MyBody-X-Tests bieten keine direkte Ferritinmessung, aber der Eisenstatus kann über andere Marker beurteilt werden. Caveat: Ferritin allein ist nicht diagnostisch; bei Auffälligkeiten ärztliche Abklärung.
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