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Risiken und Grenzen bei CRP Labor

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Risiken und Grenzen bei CRP Labor

Der CRP-Labortest (C-reaktives Protein) ist ein weit verbreiteter, aber unspezifischer Entzündungsmarker. Er zeigt an, ob im Körper eine akute oder chronische Entzündung vorliegt, jedoch nicht wo oder warum. Die Risiken liegen vor allem in Fehlinterpretationen: Ein erhöhter CRP-Wert kann durch Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Gewebeschäden, aber auch durch Adipositas, Rauchen oder leichte Entzündungen wie Zahnfleischentzündungen verursacht werden. Umgekehrt schließt ein normaler CRP-Wert eine ernsthafte Erkrankung nicht aus. Die Grenzen des Tests sind klinisch relevant: Er ist nicht geeignet, um spezifische Diagnosen zu stellen oder zwischen bakteriellen und viralen Infektionen sicher zu unterscheiden. Hochsensitive CRP (hs-CRP) wird zur Risikobewertung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, hat aber ebenfalls eine begrenzte prädiktive Aussagekraft. Ohne ärztliche Einordnung kann ein CRP-Test zu unnötigen Arztbesuchen, Verunsicherung oder falscher Beruhigung führen. Bei Verbraucher-Labortests ohne ärztliche Begleitung ist die Gefahr von Über- oder Unterinterpretation besonders hoch. Die Evidenz für den klinischen Nutzen von CRP als Screening-Marker bei asymptomatischen Personen ist schwach.

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