Die Frage nach TSH und Menopause ist wichtig, da die Schilddrüsenfunktion durch die hormonellen Umstellungen beeinflusst werden kann. In den Wechseljahren sinkt Östrogen, was die TSH-Sekretion und die Empfindlichkeit der Schilddrüse verändern kann. Viele Frauen haben leichte TSH-Erhöhungen, die aber nicht zwingend eine Behandlung erfordern. Wichtig: TSH-Referenzbereiche sind nicht für die Menopause standardisiert; ein Wert über 4,0 mU/l sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden. Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Kälteempfindlichkeit können sowohl von der Menopause als auch von einer Schilddrüsenunterfunktion stammen. Ein MyBody-X DNA-Test kann Varianten in Genen wie TSHR oder DIO2 analysieren, aber die klinische Relevanz ist gering. Die Evidenz basiert auf Beobachtungsstudien, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien. Caveat: Keine Selbstdiagnose oder Selbstmedikation; TSH sollte immer im Kontext von fT3, fT4 und Symptomen bewertet werden.
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