Insulin und Blutzucker sind zentrale Größen des Energiestoffwechsels. Bei Selbsttests (DNA, Blut) ist Vorsicht geboten: Genetische Varianten (z.B. in TCF7L2, PPARG) haben meist kleine Effektstärken und erklären nur einen Bruchteil des individuellen Risikos für Insulinresistenz. Blutzuckermessungen (nüchtern, HbA1c) sind klinisch etabliert, aber einmalige Werte sagen wenig über die dynamische Regulation aus. Wichtiger sind Lebensstilfaktoren: ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, Schlafqualität und Stressmanagement. Ein dauerhaft erhöhter Nüchternblutzucker (>100 mg/dl) oder HbA1c (>5,7 %) sollte ärztlich abgeklärt werden. Consumer-Tests können als Motivation dienen, ersetzen aber keine Diagnostik. Cave: Bei bestehendem Diabetes oder Verdacht auf Stoffwechselstörungen immer ärztlichen Rat einholen.
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