warum nimmt man in den wechseljahren zu — welche Ernährung hilft?
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TIKKI Wissensantwort
Die Gewichtszunahme in den Wechseljahren ist multifaktoriell bedingt: Der sinkende Östrogenspiegel verändert die Fettverteilung (mehr viszerales Fett), reduziert den Grundumsatz und beeinflusst Appetitregulation sowie Insulinsensitivität. Hinzu kommen oft Schlafstörungen und Stress, die den Cortisolspiegel erhöhen. Eine spezifische „Menopause-Diät“ ist wissenschaftlich nicht belegt. Empfohlen wird eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten (z. B. mediterrane Kost). Wichtig ist der Erhalt von Muskelmasse durch Krafttraining, da Muskeln den Grundumsatz steigern. MyBody-X-Tests (z. B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, DNA) sind für die Ursachenklärung oder Ernährungsoptimierung in den Wechseljahren nicht validiert. Vorsicht vor übertriebenen Versprechungen: IgG-Tests zeigen nur Exposition, keine Intoleranz. Bei starken Beschwerden sollte ärztliche Abklärung (Hormonstatus, Schilddrüse, Blutzucker) erfolgen.
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