Wie hängen CRP Entzündung und Blutzucker zusammen?
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TIKKI Wissensantwort
CRP (C-reaktives Protein) ist ein etablierter Entzündungsmarker. Ein erhöhter CRP-Spiegel weist auf eine systemische Entzündung hin, die wiederum die Insulinempfindlichkeit der Zellen verringert (Insulinresistenz). Dadurch kann der Blutzucker ansteigen, da die Glukoseaufnahme in die Zellen gestört ist. Umgekehrt begünstigt ein dauerhaft hoher Blutzucker (z. B. bei Diabetes) oxidativen Stress und Entzündungsprozesse, was CRP weiter erhöht – ein Teufelskreis. Die Evidenz für diesen Zusammenhang ist stark (zahlreiche Humanstudien, Metaanalysen). Allerdings ist CRP ein unspezifischer Marker; eine einzelne Messung sagt wenig über die Ursache aus. Bei MyBody-X-Tests (z. B. Blutanalyse) kann CRP als Screening dienen, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Wichtig: Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Schlaf beeinflussen beide Parameter. Eine CRP-Erhöhung allein bedeutet nicht zwangsläufig eine Blutzuckerstörung. Die Evidenz ist human-strong, aber die konkreten Produktversprechen der Firma sind oft marketinglastig.
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