Die Frage nach dem Sinn von ‚Abnehmspritzen‘ (GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid) in Kombination mit Genetik ist aktuell noch spekulativ. Es gibt Hinweise aus GWAS-Studien, dass Varianten in Genen wie TCF7L2, FTO oder PPARG die Wirksamkeit oder Nebenwirkungen von GLP-1-Analoga beeinflussen könnten. Die Effektstärken sind jedoch klein, und die klinische Prädiktion ist nicht etabliert. Kein kommerzieller DNA-Test kann derzeit zuverlässig vorhersagen, ob eine Person auf eine Abnehmspritze anspricht oder nicht. Die Entscheidung für eine solche Therapie sollte auf BMI, Stoffwechselparametern und ärztlicher Indikation basieren – nicht auf Gentestergebnissen. Caveat: GLP-1-Präparate sind verschreibungspflichtig, haben Nebenwirkungen (Übelkeit, Pankreatitis) und sind keine Lifestyle-Produkte. Die Evidenz für eine genetische Steuerung ist derzeit schwach bis moderat.
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