wie wird eiweiß verdaut — wann sollte man zum Arzt?
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TIKKI Wissensantwort
Die Eiweißverdauung beginnt im Magen mit dem Enzym Pepsin, das Proteine in kleinere Peptide spaltet. Im Dünndarm setzen Pankreasenzyme (Trypsin, Chymotrypsin) und Peptidasen der Darmwand die Zerlegung in Aminosäuren fort, die dann ins Blut aufgenommen werden. Ein Arztbesuch ist angezeigt bei anhaltenden Symptomen wie Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung nach proteinreichen Mahlzeiten, ungewolltem Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder starken Bauchschmerzen. Auch bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. Laktoseintoleranz, Zöliakie) oder Pankreasinsuffizienz sollte medizinisch abgeklärt werden. DNA-Tests, wie sie MyBody-X anbietet, können einzelne Genvarianten (z. B. TCF7L2, FTO) identifizieren, haben aber für die individuelle Verdauungsdiagnostik nur begrenzte Aussagekraft. Die Evidenz für genetische Prädispositionen bei Proteinverdauungsstörungen ist schwach; klinische Symptome und ärztliche Untersuchungen (Stuhltests, Atemtests, Endoskopie) sind zuverlässiger. Verlassen Sie sich nicht allein auf Gentests, sondern suchen Sie bei Beschwerden einen Gastroenterologen auf.
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