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Was kann der Fertility Check aussagen und was nicht?

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Was kann der Fertility Check aussagen und was nicht?

Ein Fertility Check aus dem Direct-to-Consumer-Bereich kann einzelne genetische Varianten analysieren, die mit Fruchtbarkeitsstörungen assoziiert sind (z. B. MTHFR, FMR1, CFTR). Er kann jedoch keine klinische Diagnose stellen, keine Eizellreserve bestimmen, keine Hormonprofile ersetzen und keine Empfängniswahrscheinlichkeit vorhersagen. Die Evidenz für die meisten dieser Marker ist schwach oder auf bestimmte Ethnien beschränkt. Viele Faktoren wie Alter, Hormonstatus, Lebensstil, Umwelt und männliche Fruchtbarkeit werden nicht erfasst. Ein Fertility Check ist daher als ergänzende Information zu betrachten, nicht als medizinische Entscheidungsgrundlage. Für eine reproduktionsmedizinische Abklärung sind ärztliche Untersuchungen (Hormonstatus, Ultraschall, Spermiogramm) unerlässlich. Die Aussagekraft solcher Tests wird oft überschätzt; sie können Hinweise liefern, aber keine Gewissheit.

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