STI-Tests (Tests auf sexuell übertragbare Infektionen) haben eine indirekte, aber wichtige Rolle für die Langlebigkeit. Unbehandelte STIs wie HPV, HIV, Syphilis oder Hepatitis B/C können zu chronischen Erkrankungen, Krebs (z. B. Zervixkarzinom), Leberzirrhose oder Immunschwäche führen, die die Lebenserwartung verkürzen. Regelmäßige Tests ermöglichen Früherkennung und Behandlung, bevor irreversible Schäden entstehen. Die Evidenz ist stark für den Nutzen von HPV-Screening zur Krebsprävention und HIV-Tests zur frühzeitigen Therapie. Allerdings ist der direkte Effekt eines einzelnen STI-Tests auf die Langlebigkeit schwer zu quantifizieren, da viele Faktoren wie Lebensstil und Zugang zur Gesundheitsversorgung eine Rolle spielen. Ein STI-Test allein verlängert nicht das Leben, aber er ist ein wichtiger Bestandteil eines präventiven Gesundheitsmanagements. Die Aussagekraft von Heimtests ist begrenzt; klinische Tests sind zuverlässiger. Evidenz: Praxis (medizinische Leitlinien).
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