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Worauf achten bei Magnesium und Allergie?

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Worauf achten bei Magnesium und Allergie?

Die Frage nach Magnesium und Allergien ist komplex und wird in der aktuellen Forschung kontrovers diskutiert. Magnesium spielt eine Rolle bei der Regulation von Entzündungsprozessen und der Histaminfreisetzung aus Mastzellen – beides relevant für allergische Reaktionen. Einige Beobachtungsstudien deuten auf einen Zusammenhang zwischen niedrigem Magnesiumspiegel und erhöhtem Allergierisiko hin, insbesondere bei Asthma und Heuschnupfen. Allerdings fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die eine Supplementierung zur Allergieprävention oder -therapie eindeutig belegen. Die Evidenz ist überwiegend mechanistisch und basiert auf Zell- und Tiermodellen. Zudem können hohe Dosen Magnesium (über 350–400 mg/Tag aus Supplementen) Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Bei Niereninsuffizienz ist Vorsicht geboten. Ein Bluttest auf Magnesiummangel (Serum-Magnesium) ist sinnvoll, bevor man supplementiert. Allergien sollten primär mit bewährten Methoden wie Antihistaminika, Kortikosteroiden und Allergenvermeidung behandelt werden. Magnesium kann allenfalls unterstützend wirken, ersetzt aber keine ärztliche Therapie. Die MyBody-X-Tests liefern hierzu keine validierten Handlungsempfehlungen.

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