Eine Stuhlprobe ist dann sinnvoll, wenn ein konkreter medizinischer Verdacht besteht – etwa auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Calprotectin), Infektionen (Bakterien, Parasiten) oder okkultes Blut. Auch bei anhaltenden Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen kann sie zur Abklärung beitragen. Die Analyse des Mikrobioms ist wissenschaftlich noch nicht ausgereift: Es fehlen pädiatrische Referenzbereiche, und die Ergebnisse sind oft nicht klinisch handlungsleitend. Für gesunde Menschen ohne Symptome ist ein Stuhltest meist nicht nötig. Vorsicht ist geboten bei Tests, die als „Wellness-Check“ vermarktet werden – sie können zu falschen Schlüssen oder unnötigen Diäten führen. Evidenz: human-observational für Mikrobiom, practice für klinische Marker. Quelle: MyBody-X Wissensdatenbank (Kinder-Mikrobiom, Blähungen).
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