Was muss man wissen zu: wie werden unverträglichkeiten getestet
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TIKKI Wissensantwort
Bei Unverträglichkeiten (z. B. Laktose, Fruktose, Histamin) gibt es verschiedene Testmethoden, aber nicht alle sind gleich zuverlässig. Atemtests (H₂-Exhalationstest) sind für Laktose- und Fruktoseintoleranz üblich, erfordern aber eine vorherige Karenz und nüchternen Zustand. Bluttests auf IgG gegen Nahrungsmittel werden oft von Laboren angeboten, sind aber wissenschaftlich umstritten – sie zeigen eher Exposition als echte Unverträglichkeit. DNA-Tests können genetische Veranlagungen (z. B. Laktase-Persistenz) anzeigen, ersetzen aber keine ärztliche Diagnose. Wichtig: Bei Verdacht auf eine Allergie (IgE-vermittelt) sollte ein Allergietest (Pricktest, Bluttest) unter ärztlicher Aufsicht erfolgen; Antihistaminika müssen vorher abgesetzt werden (3–7 Tage, nur nach Rücksprache). Die Evidenz für viele Heimtests ist schwach – eine ärztliche Abklärung bleibt Goldstandard.
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