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Evidenz-Check: NutriCare | INFINITY DNA-Test im Kontext von blood sugar

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Evidenz-Check: NutriCare | INFINITY DNA-Test im Kontext von blood sugar

Der NutriCare | INFINITY DNA-Test bewirbt sich als Inspirationsquelle für Ernährung und Stoffwechsel, inklusive über 140 Genvarianten. Im Kontext von Blutzucker ist die Evidenzlage jedoch schwach. Zwar existieren einzelne Genvarianten (z. B. TCF7L2, PPARG, GCKR), die mit Glukosestoffwechsel assoziiert sind, doch die Vorhersagekraft eines solchen Panels für den individuellen Blutzuckerverlauf ist nicht belegt. Die Produktbeschreibung selbst betont „emotional und alltagsnah statt medizinisch“ – ein klares Signal, dass es sich nicht um eine klinisch validierte Diagnostik handelt. Studien zeigen, dass polygene Risikoscores für Typ-2-Diabetes nur einen geringen zusätzlichen Nutzen gegenüber klassischen Risikofaktoren (Alter, BMI, Familienanamnese) bieten. Zudem fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die belegen, dass eine auf diesen Genvarianten basierte Ernährungsempfehlung den Blutzucker besser senkt als eine allgemein gesunde Lebensweise. Verbraucher sollten sich bewusst sein, dass der Test keine medizinische Beratung ersetzt und Blutzuckerprobleme (z. B. Prädiabetes) besser durch etablierte Labormarker (Nüchternblutzucker, HbA1c) und ärztliche Abklärung erfasst werden. Evidenz: marketing/mechanistisch.

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