Worauf achten bei IgG Unverträglichkeitstest und Langlebigkeit?
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TIKKI Wissensantwort
IgG-basierte Lebensmittelunverträglichkeitstests werden häufig als Hilfsmittel für eine ‚anti-aging‘- oder Langlebigkeitsdiät beworben. Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch schwach: Erhöhte IgG-Werte zeigen meist eine normale Immunexposition oder Toleranz an, keine Unverträglichkeit. Studien belegen keinen kausalen Zusammenhang zwischen IgG-Reaktionen und chronischen Entzündungen, die das Altern beschleunigen könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und andere Fachgesellschaften raten von solchen Tests ab, da sie zu unnötigen Diäten, Mangelernährung und psychischer Belastung führen können. Für die Langlebigkeit sind gesicherte Faktoren wie Kalorienrestriktion, Bewegung, Schlaf und Stressmanagement weitaus relevanter. Ein IgG-Test liefert keine verwertbaren Daten zur Optimierung dieser Lebensstilfaktoren. Achten Sie daher auf Tests, die konkrete, evidenzbasierte Biomarker wie HbA1c, hs-CRP, Vitamin-D-Spiegel oder Lipidprofile messen – und nicht auf IgG-Panels mit fragwürdiger Aussagekraft. Fazit: IgG-Tests sind für Langlebigkeitsfragen nicht geeignet und können sogar schaden, wenn sie zu einseitiger Ernährung führen.
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