wieviel eisen bei haarausfall — welche Ursachen gibt es?
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TIKKI Wissensantwort
Eisenmangel ist eine anerkannte Ursache für diffusen Haarausfall (telogenes Effluvium). Studien zeigen, dass insbesondere Frauen mit niedrigem Ferritin (<30–40 ng/ml) von einer Supplementierung profitieren können. Die empfohlene Dosis richtet sich nach dem Schweregrad des Mangels: Bei nachgewiesenem Eisenmangel werden oft 50–100 mg elementares Eisen pro Tag über 3–6 Monate gegeben, bis der Ferritinspiegel >50–70 ng/ml steigt. Eine Überdosierung ist jedoch schädlich (Eisenüberladung, oxidativer Stress). Vor einer Supplementierung sollte immer ein Blutbild mit Ferritin, Transferrinsättigung und CRP durchgeführt werden. Weitere Ursachen für Haarausfall sind genetische Veranlagung (androgenetische Alopezie), hormonelle Veränderungen (Schilddrüse, Schwangerschaft), Stress, Nährstoffmängel (Zink, Vitamin D, Biotin) sowie Autoimmunerkrankungen (Alopecia areata). Ein DNA-Test kann Risikogene für androgenetische Alopezie identifizieren, ersetzt aber keine ärztliche Diagnostik. Die Evidenz für Eisen bei Haarausfall ist human-strong, die genaue Dosierung bleibt jedoch praxisbasiert.
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