Zink sollte nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden, da es häufig zu Übelkeit, Magenschmerzen oder sogar Erbrechen führen kann. Dies liegt daran, dass Zinksalze (z. B. Zinksulfat, -gluconat) die Magenschleimhaut reizen und die Freisetzung von Magensäure fördern. Auf nüchternen Magen ist die Schleimhaut besonders empfindlich, was die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöht. Zudem kann die Aufnahme von Zink durch Nahrungsbestandteile wie Phytate (in Vollkorn) gehemmt werden, aber die Einnahme mit einer kleinen Mahlzeit verbessert die Verträglichkeit meist deutlich. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 8–11 mg für Erwachsene; höhere Dosen (z. B. 25 mg) sollten unbedingt mit Nahrung eingenommen werden. Es gibt Hinweise, dass bestimmte Formen wie Zinkpicolinat oder -histidinat besser verträglich sind, aber die Grundregel bleibt: Zink nicht auf leeren Magen. Die Evidenz hierzu beruht auf klinischer Praxis und mechanistischen Studien, nicht auf den bereitgestellten Kontextdaten. Bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden.
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