Allergietests werden in der Regel von Fachärzten wie Allergologen, Dermatologen oder HNO-Ärzten durchgeführt. Typische Verfahren sind der Pricktest (Hauttest), der Intrakutantest sowie Blutuntersuchungen auf spezifische IgE-Antikörper. Auch Epikutantests (Patch-Tests) zur Kontaktallergie-Diagnostik sind üblich. Direkt-zu-Verbraucher-Tests (z. B. aus der Apotheke oder online) können erste Hinweise liefern, sind aber oft nicht standardisiert, nicht von der FDA oder dem CE-Zeichen für medizinische Diagnostik zertifiziert und können falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse liefern. Die evidenzbasierte Abklärung erfolgt daher immer durch einen Arzt, der die Testergebnisse im klinischen Kontext interpretiert. In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten bei begründetem Verdacht. Vorsicht: Selbsttests ohne ärztliche Begleitung können zu Fehlentscheidungen (z. B. unnötige Diäten) führen. Evidenzgrad: Praxis (klinischer Standard).
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