Für einen aussagekräftigen Testosteron-Test sind mehrere Blutwerte relevant. Zentral ist das **Gesamttestosteron**, das die zirkulierende Menge angibt. Da Testosteron größtenteils an Proteine gebunden ist, sollte auch das **freie Testosteron** bestimmt werden – entweder direkt (via Gleichgewichtsdialyse) oder berechnet aus Gesamttestosteron und **SHBG** (Sexualhormon-bindendes Globulin). **Albumin** bindet ebenfalls Testosteron, wird aber meist nicht separat gemessen. Zur Ursachenabklärung bei Abweichungen sind **LH** und **FSH** wichtig: Niedriges Testosteron mit niedrigem LH deutet auf eine hypogonadotrope Ursache (Hirn/Hypophyse) hin, hohes LH auf primäres Hodenversagen. **Prolaktin** und **Estradiol** können ebenfalls Einfluss haben. Die Blutentnahme sollte morgens (7–10 Uhr) nüchtern erfolgen, da Testosteron zirkadian schwankt. MyBody-X bietet möglicherweise einen Test an, aber die Auswahl der Parameter ist entscheidend. Ein reiner DNA-Test ersetzt keine Blutmessung. Die Evidenz basiert auf klinischer Praxis, nicht auf den bereitgestellten Kontexten. Caveat: Selbstinterpretation ohne Arzt kann zu Fehlentscheidungen führen.
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