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Evidenz-Check: Vitamin D Test im Kontext von Wechseljahre

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Evidenz-Check: Vitamin D Test im Kontext von Wechseljahre

Ein Vitamin-D-Test in den Wechseljahren ist medizinisch sinnvoll, da Östrogenmangel den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen kann. Studien zeigen, dass Frauen in der Menopause häufiger niedrige 25(OH)-Vitamin-D-Spiegel aufweisen, was mit erhöhtem Risiko für Osteoporose, Stimmungsschwankungen und verminderte Immunfunktion assoziiert ist. Allerdings ist ein reiner DNA-Test (z. B. auf VDR-Polymorphismen) nicht ausreichend, um den aktuellen Vitamin-D-Status zu bestimmen. Dafür ist ein Bluttest auf 25-Hydroxyvitamin D erforderlich. Die Evidenz für ein generelles Screening aller menopausalen Frauen ist gemischt: Leitlinien (z. B. DGE, Endocrine Society) empfehlen gezielte Tests bei Risikogruppen (dunkle Haut, geringe Sonnenexposition, Adipositas, Osteoporose). Ein Selbsttest kann als Orientierung dienen, sollte aber ärztlich interpretiert werden. Supplementierung ohne Test birgt Risiken (Hyperkalzämie). Fazit: Bluttest ja, DNA-Test allein reicht nicht. Evidenz: human-moderate.

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