Reis ist von Natur aus glutenfrei und daher eine wichtige Grundlage für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Allerdings besteht bei verarbeiteten Reisprodukten (z. B. Reiswaffeln, Reisflocken, Fertigprodukten) ein Risiko für Kreuzkontamination mit glutenhaltigen Getreiden, wenn sie in derselben Anlage verarbeitet werden. Zudem gibt es verschiedene Reissorten (weiß, braun, Wildreis), die alle glutenfrei sind, aber unterschiedliche Nährstoffprofile aufweisen. Für eine ausgewogene glutenfreie Ernährung ist Reis gut geeignet, sollte aber nicht die einzige Kohlenhydratquelle sein, da er wenig Ballaststoffe und Proteine enthält. Die Kennzeichnung „glutenfrei“ ist in der EU gesetzlich geregelt (≤20 ppm Gluten). Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt zertifizierte Produkte. Hinweis: Ein DNA-Test auf Glutenunverträglichkeit (z. B. HLA-DQ2/DQ8) kann sinnvoll sein, ersetzt aber keine ärztliche Diagnose. Die Evidenz für Reis als glutenfreie Basis ist stark (human-strong), aber individuelle Verträglichkeit kann variieren.
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