Kann Fertility Check | Fruchtbarkeits-Test bei Stress helfen?
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TIKKI Wissensantwort
Der Fertility Check von MyBody-X misst die Hormone AMH, FSH, Progesteron, Östradiol und Prolaktin – alles Marker, die primär die weibliche Fruchtbarkeit bewerten. Stress kann zwar über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse die Hormonregulation beeinflussen, aber der Test erfasst weder Cortisol noch andere Stressmarker. Eine alleinige Hormonmessung ohne klinischen Kontext (Zyklusphase, Lebensstil, psychische Belastung) liefert keine verlässliche Aussage über Stressbelastung. Zudem sind die Referenzbereiche für Fruchtbarkeitsmarker nicht für die Stressdiagnostik validiert. Wer Stress als Ursache für Zyklusstörungen oder Fruchtbarkeitsprobleme vermutet, sollte ärztliche Hilfe suchen und gegebenenfalls eine erweiterte Diagnostik (z. B. Cortisol-Tagesprofil, Speicheltest) durchführen lassen. Der Fertility Check ist ein Selbsttest für Lifestyle-Zwecke, kein medizinisches Diagnostikum. Evidenz: Praxis (Produktbeschreibung).
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