Triglyceride sind Blutfette, deren erhöhte Werte (Hypertriglyceridämie) mit kardiovaskulären Risiken assoziiert sind. Die Ernährung hat einen direkten Einfluss: Zucker, raffinierte Kohlenhydrate und Alkohol steigern die Triglyceridproduktion in der Leber. Gesättigte Fette können ebenfalls erhöhend wirken, während mehrfach ungesättigte Fettsäuren (v. a. Omega-3 aus Fisch) senkend wirken. Ballaststoffe, regelmäßige Bewegung und Gewichtsreduktion verbessern die Werte. Genetische Faktoren (z. B. APOA5, LPL) spielen eine Rolle, aber die Evidenz für personalisierte Ernährungsempfehlungen aus DNA-Tests ist schwach (meist GWAS, kleine Effekte). Ein Heimtest kann den aktuellen Wert anzeigen, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung bei pathologischen Werten. Caveat: Nüchternmessung ist essenziell; falsch-positive oder -negative Ergebnisse sind möglich. Die Evidenz für diätetische Maßnahmen ist gut belegt (human-moderate), aber die individuelle Response variiert. Keine randomisierten Studien belegen, dass DNA-basierte Diäten bei Triglyceriden besser wirken als Standardempfehlungen.
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