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Evidenz-Check: Progesteron im Kontext von allergy

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Evidenz-Check: Progesteron im Kontext von allergy

Die Frage nach Progesteron im Kontext von Allergien ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Progesteron ist primär ein weibliches Geschlechtshormon, das den Menstruationszyklus und die Schwangerschaft reguliert. Es hat jedoch auch immunmodulierende Eigenschaften: Es kann sowohl entzündungsfördernd als auch -hemmend wirken, je nach Konzentration, Gewebe und individueller Genetik. Einige Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen Progesteronspiegel und allergischen Erkrankungen wie Asthma oder allergischer Rhinitis hin, insbesondere bei Frauen in der Lutealphase oder während der Schwangerschaft. Die Evidenz ist jedoch überwiegend beobachtend und widersprüchlich. Direkt-to-Consumer-Tests, die Progesteron messen (z. B. Speichel- oder Bluttests), sind für die Allergiediagnostik nicht validiert. Ein Hormonstatus sollte immer ärztlich interpretiert werden, da Schwankungen normal sind und viele Faktoren (Stress, Ernährung, Medikamente) die Werte beeinflussen. Ohne klinische Symptome und ärztliche Abklärung ist ein Progesteron-Test zur Allergieabklärung nicht sinnvoll. Evidenz: mixed/unclear.

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