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Myths vs Facts: MTHFR und stress

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Myths vs Facts: MTHFR und stress

Mythen vs Fakten: MTHFR und Stress – Die Verbindung zwischen dem MTHFR-Gen und Stress wird oft überbewertet. MTHFR-Varianten (z. B. C677T) können die Folsäureverwertung und den Homocysteinspiegel beeinflussen, was theoretisch die Neurotransmittersynthese (Serotonin, Dopamin) und damit die Stressresilienz modulieren könnte. Allerdings ist die Evidenz für einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen MTHFR-Polymorphismen und subjektivem Stressempfinden schwach. Viele kommerzielle Angebote vereinfachen komplexe Stoffwechselwege und suggerieren eine direkte Wirkung, die durch Studien nicht gestützt wird. Faktoren wie Ernährung, Schlaf, Bewegung und psychosoziale Belastung haben einen weitaus größeren Einfluss. Ein Gentest kann Hinweise geben, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung bei Stresssymptomen. Vorsicht vor übermäßiger Supplementierung ohne Laborkontrolle – hohe Dosen Folsäure können bei bestimmten Varianten sogar Risiken bergen. Fazit: MTHFR ist ein kleiner Puzzlestein, kein Stress-Diagnostikum.

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