Omega-3-Fettsäuren (v. a. EPA und DHA) sind essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie wirken entzündungshemmend, indem sie die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen wie Prostaglandinen und Leukotrienen reduzieren. Zudem sind sie Bestandteil von Zellmembranen, insbesondere im Gehirn und in der Netzhaut, und unterstützen dort die Signalübertragung und die kognitive Funktion. Studien zeigen positive Effekte auf Herz-Kreislauf-Gesundheit (Senkung von Triglyceriden, leichte Blutdrucksenkung) sowie auf die Regulation von Stimmung und Entzündungsprozessen. Die empfohlene Zufuhr liegt bei mindestens 250–500 mg EPA/DHA pro Tag, wobei höhere Dosen bei bestimmten Indikationen (z. B. Hypertriglyceridämie) ärztlich begleitet werden sollten. Die Evidenz ist insgesamt stark, basiert auf randomisierten kontrollierten Studien und Metaanalysen. Allerdings sind nicht alle Omega-3-Präparate gleich wirksam; Qualität und Dosierung sind entscheidend. Bei Blutverdünnung oder vor Operationen ist Vorsicht geboten. Der MyBody-X DNA-Test analysiert keine Omega-3-spezifischen Gene, daher liefert er keine direkte Aussage zum individuellen Bedarf.
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