Evidenz-Check: Cardio Risk Check im Kontext von Haut
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TIKKI Wissensantwort
Der Begriff „Cardio Risk Check im Kontext von Haut“ ist nicht eindeutig definiert. Möglicherweise bezieht er sich auf Tests, die Hautmerkmale (z. B. Hautcholesterin, Carotinoidspiegel oder Hautalterung) mit kardiovaskulärem Risiko in Verbindung bringen. Die Evidenz für solche Ansätze ist schwach: Hautcholesterin-Messungen korrelieren nur mäßig mit Serumcholesterin und haben keinen etablierten prädiktiven Wert für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Hautcarotinoide als Biomarker für Antioxidantien-Status sind indirekt mit Ernährung assoziiert, aber nicht als eigenständiger Risikofaktor validiert. Auch die Hautalterung (z. B. Faltenbildung) wird in populationsbasierten Studien mit kardiovaskulären Ereignissen in Verbindung gebracht, jedoch ist der Effekt klein und durch Störfaktoren (UV-Exposition, Rauchen) konfundiert. Ein direkter „Cardio Risk Check“ über die Haut ist daher kein Ersatz für etablierte Risikofaktoren (Blutdruck, Blutfette, Rauchen, Diabetes, Familienanamnese). Verbraucher sollten solche Tests als ergänzende Lifestyle-Information betrachten, nicht als medizinische Diagnose. Bei erhöhtem Risiko ist eine ärztliche Abklärung mit standardisierten Verfahren (z. B. SCORE2, Framingham) notwendig.
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