Ein Testosteron-Test (Bluttest) misst meist Gesamt- und freies Testosteron. Die Werte schwanken tageszeitlich (morgens am höchsten) und mit Alter, Stress, Schlaf, Ernährung. Ein einzelner niedriger Wert bedeutet nicht automatisch ein klinisches Defizit – Wiederholung und ärztliche Einordnung sind nötig. DNA-Tests (z. B. auf Rezeptor-Varianten) haben für die Testosteron-Vorhersage keine ausreichende Evidenz; die Genetik erklärt nur einen kleinen Teil der Varianz. In Deutschland unterliegen solche Tests dem GenDG – sie sind nicht diagnostisch und ersetzen keine ärztliche Abklärung. MyBody-X bietet Blut- und DNA-Tests an, aber die Ergebnisse sind Lifestyle-Hinweise, keine medizinischen Diagnosen. Vorsicht vor Anbietern, die ‚Testosteron-Optimierung‘ ohne ärztliche Begleitung versprechen – ein zu hoher Spiegel (z. B. durch Supplemente) kann gesundheitsschädlich sein (Herz, Prostata).
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