Die Frage nach den Ursachen eines niedrigen Ferritins (Eisenmangel) ist medizinisch gut untersucht. Die häufigsten Ursachen sind: 1) Blutverluste (Menstruation, gastrointestinale Blutungen, z. B. durch Ulzera, Hämorrhoiden oder Kolonkarzinom), 2) unzureichende Eisenaufnahme (vegane/vegetarische Ernährung ohne Ausgleich, Mangelernährung), 3) gestörte Resorption (Zöliakie, atrophische Gastritis, Helicobacter-pylori-Infektion, Magenbypass), 4) erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Wachstum bei Kindern, Leistungssport) und 5) chronische Entzündungen (funktioneller Eisenmangel durch Hepcidin-vermittelte Blockade der Eisenfreisetzung). Die Abklärung erfordert neben Ferritin auch Transferrinsättigung, CRP und ggf. endoskopische Untersuchungen. Der vorliegende Kontext enthält keine spezifischen Informationen zu Ferritin oder Eisenmangel – die Antwort basiert auf etabliertem medizinischem Wissen. Caveat: Ferritin ist ein Akute-Phase-Protein; bei Entzündungen kann es falsch-normal sein. Eine Selbstinterpretation von Laborwerten ohne ärztliche Einordnung ist nicht ratsam.
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