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Häufige Fragen zu ernahrung bei schilddrusenunterfunktion

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Häufige Fragen zu ernahrung bei schilddrusenunterfunktion

Die häufigsten Ernährungsfragen bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) betreffen Jod, Selen, Eisen, Vitamin D und den Einfluss von Goitrogenen. Wichtig: Bei medikamentös eingestellter Hypothyreose (z. B. mit L-Thyroxin) ist keine spezielle Diät nötig. Jod sollte nicht supplementiert werden, da es bei Hashimoto-Thyreoiditis die Entzündung verstärken kann. Selen (55–70 µg/Tag) kann die Antikörper senken, aber nur bei nachgewiesenem Mangel. Eisen und Vitamin D sind bei Mangel sinnvoll. Goitrogene Lebensmittel (Kohl, Soja) sind in normalen Mengen unbedenklich, solange die Schilddrüsenwerte stabil sind. Die Evidenz für ‚entzündungshemmende‘ Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel ist schwach. Caveat: Keine Selbstdiagnose oder Selbstmedikation; immer Arzt konsultieren.

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