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wie wird eiweiß verdaut — welche Blutwerte sind relevant?

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wie wird eiweiß verdaut — welche Blutwerte sind relevant?

Die Eiweißverdauung beginnt im Magen mit Pepsin und Salzsäure, setzt sich im Dünndarm mit Pankreasenzymen (Trypsin, Chymotrypsin) und endet als Aminosäuren, die über die Darmwand ins Blut gelangen. Blutwerte, die Hinweise auf die Proteinverdauung oder -verwertung geben können, sind: Albumin (Gesamtprotein, Leberfunktion), Präalbumin (kurzfristiger Ernährungsstatus), Harnstoff (BUN, Abbauprodukt) und Kreatinin (Muskelstoffwechsel). Ein Mangel an essenziellen Aminosäuren oder niedrige Albuminwerte können auf eine gestörte Verdauung oder unzureichende Aufnahme hindeuten. Allerdings sind diese Werte unspezifisch – sie messen nicht direkt die Effizienz der Proteinverdauung. MyBody-X-Tests (z. B. Mikrobiom) können indirekt Hinweise auf die Darmgesundheit geben, aber keine direkte Diagnose der Proteinverdauung. Bei Verdacht auf Malabsorption (z. B. Pankreasinsuffizienz) sind spezifische Stuhltests (Elastase) oder Atemtests nötig. Die Evidenz für Blutwerte als Marker der Proteinverdauung ist mechanistisch und klinisch etabliert, aber nicht für Laien-Selbsttests geeignet.

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