DNA-Tests für ‚Fitness Vitality‘ und Müdigkeit werden oft als personalisierte Gesundheitslösung beworben, doch die wissenschaftliche Basis ist schwach. Die meisten angebotenen Genvarianten (z. B. in MTHFR, COMT, PPARGC1A) haben nur kleine Effekte auf Energiehaushalt oder Regeneration. Ein Test kann keine klinische Müdigkeit erklären oder eine Diagnose wie Burnout, Schilddrüsenunterfunktion oder Eisenmangel ersetzen. Studien zeigen, dass die Vorhersagekraft solcher Panels für individuelle Symptome gering ist. Zudem fehlen unabhängige Validierungen der kommerziellen Tests. Fakt: Müdigkeit hat meist multifaktorielle Ursachen (Schlaf, Stress, Ernährung, Bewegung, Hormone). Ein DNA-Test kann als Anstoß für einen Arztbesuch dienen, aber nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage. Vorsicht vor überhöhten Versprechungen – die Evidenz ist überwiegend Marketing.
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