Die Frage, ob Skincare-DNA-Tests beim Sport helfen können, lässt sich mit der aktuellen Studienlage nicht klar bejahen. Solche Tests analysieren meist Gene, die für Hautmerkmale wie Kollagenqualität, UV-Empfindlichkeit oder antioxidative Abwehr relevant sind – etwa Kollagen-Genvarianten oder SOD2. Ein direkter Einfluss auf sportliche Leistung, Regeneration oder Verletzungsprävention ist jedoch nicht belegt. Die Evidenz ist überwiegend mechanistisch oder basiert auf Assoziationsstudien mit kleinen Effekten. Marketing verspricht oft personalisierte Hautpflege für Sportler, aber es fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die einen Nutzen für die Sportleistung belegen. Wer seine Haut während des Sports schützen möchte, sollte besser auf bewährte Maßnahmen setzen: Sonnenschutz, Feuchtigkeitspflege und eine ausgewogene Ernährung. Ein DNA-Test kann allenfalls Hinweise auf Hautempfindlichkeiten geben, ersetzt aber keine sportmedizinische Beratung. Die Kosten für solche Tests sind oft hoch, der Mehrwert für den Sport unklar. Vorsicht vor übertriebenen Versprechungen.
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