Die empfohlene tägliche Natriumzufuhr liegt für Erwachsene bei maximal 2.000–2.400 mg (entspricht etwa 5–6 g Kochsalz). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt <2.000 mg Natrium pro Tag, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) <2.400 mg. Zu viel Natrium erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden. Zu wenig Natrium (z. B. durch extrem salzarme Diäten oder übermäßiges Schwitzen) kann zu Hyponatriämie führen – mit Symptomen wie Verwirrtheit, Muskelkrämpfen und im Extremfall Krampfanfällen. Individuelle Faktoren wie Schwitzen, Nierenfunktion, Blutdruck und Medikamente (z. B. Diuretika) beeinflussen den Bedarf. Ein DNA-Test kann keine direkte Natrium-Empfehlung geben, aber Varianten in Genen wie ACE oder AGT können die Salzsensitivität beeinflussen. Die Evidenz für eine generelle Reduktion ist stark, basierend auf randomisierten Studien und Metaanalysen. Caveat: Bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz) kann eine strengere Begrenzung nötig sein – bitte ärztlich abklären.
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