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Myths vs Facts: AMH und Sport

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Myths vs Facts: AMH und Sport

Mythos: Sport senkt den AMH-Wert und schadet der Fruchtbarkeit. Fakt: Regelmäßige moderate Bewegung hat keinen negativen Einfluss auf die ovarielle Reserve (AMH). Intensives Ausdauertraining kann bei manchen Frauen den AMH-Spiegel vorübergehend senken, aber die klinische Bedeutung ist unklar. Die Evidenz basiert auf Beobachtungsstudien, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien. Wichtig: AMH ist ein Surrogatmarker, kein direkter Fruchtbarkeitstest. Ein niedriger AMH sagt nicht zwingend eine verminderte Empfängnischance voraus, besonders bei jungen Frauen. Übertraining und Energiedefizit (relative Energie-Mangel im Sport, RED-S) können die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse stören und indirekt die Fruchtbarkeit beeinträchtigen – das zeigt sich aber eher an Zyklusstörungen als an AMH allein. Für die meisten Frauen ist moderater Sport (z. B. 150 Minuten/Woche) förderlich. Caveat: Dauerhafte exzessive Belastung kann negative Effekte haben, aber AMH ist kein geeigneter Einzelparameter zur Überwachung. Die Aussagekraft von DTC-Tests zu AMH ist begrenzt; Laborwerte sollten immer im klinischen Kontext interpretiert werden.

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