Der CRP-Test (C-reaktives Protein) ist ein etablierter Entzündungsmarker in der klinischen Praxis. Sinnvoll ist er vor allem zur Unterscheidung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen (z. B. bei Atemwegsinfekten), zur Verlaufskontrolle bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder Morbus Crohn sowie zur Risikobewertung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (hochsensitives CRP). Allerdings ist CRP unspezifisch: Ein erhöhter Wert allein beweist keine bestimmte Diagnose. Bei Gesunden ohne Symptome bringt ein Routinetest meist keinen Nutzen. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Angaben zu CRP, daher stützt sich die Antwort auf allgemeinmedizinisches Wissen. Hinweis: Ein CRP-Test sollte immer im Zusammenhang mit Anamnese und weiteren Befunden interpretiert werden. Für die Beurteilung der kardiovaskulären Risikos wird hs-CRP empfohlen, nicht das Standard-CRP.
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